Daniel’s Blog

Archive for July, 2007

Fotos Island 2007

July 18, 2007 11:03 pm
Ausgewählte Fotos von unserem Islandurlaub 2007 sind nun online. Viel Spass!
Sollte jemand ein Foto in größerem Format wünschen, bitte einfach per Mail melden.
Nachfolgend eine Gesamtübersicht über unsere Route:
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Und noch ein Foto: wir wurden von der Webcam im Hafen von Höfn erwischt:
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Videos from Holiday

July 17, 2007 9:35 pm
Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

19. Tag in Island – Reykjavik

July 14, 2007 10:58 pm

Heute sind wir in Reykjavik geblieben und haben Vieles erlebt.

Zunächst war wieder die Polizei auf dem Campingplatz. Jemand hat während der Nacht nach einem Barbesuch irgendetwas auf dem Platz angezündet. Das haben wir zumindest so verstanden. Der Besitzer meinte, alles ganz harmlos, sonst würde hier nie etwas passieren. Mal sehen, was morgen kommt.

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Eindrücke bei der Cache-Suche!

Den Morgen haben wir mit der Suche verschiedener Caches verbracht. Einen habe ich gefunden, den Rest Daniel und manche haben wir nicht gefunden. Wieviele es waren? Keine Ahnung. Uns tun jedenfalls die Füße weh und meine sind wegen der Sandalen furchtbar dreckig!

DSCF0677Anschließend haben wir den Botanischen Garten angeschaut. Dort gibt es auch einen Zoo. Der zeigt den Städtern Schafe und Pferde. Nein! So etwas in Island, das gibt es doch hier wirklich selten! Ich habe kaum Schafe oder Pferde hier gesehen!

Im Einkaufszentrum (mit Kino) sind wir ein wenig herumgelaufen und haben in dem Laden, den wir auch schon in Kopenhagen besucht haben, eingekauft. In Kopenhagen gab es ganz günstige Eselchenspiele! Hier gab es keine, aber eine schöne blaue Vase! Anschließend haben wir uns ein Eis gegönnt, aber selbst ich habe den Rest dieses schokoladigen, süßen Schokobechers nicht runterbekommen. Dann hat Shrek uns gerufen. Der Film war auch sehr lustig.

Als wir zum Campingplatz zurückgekommen sind, war dieser von Franzosen belagert. Sie haben alle die gleichen Zelte, haben in allen Waschbecken Wäsche gewaschen und sich zum Essen in einen Kreis gesetzt. Ganz komische Franzosen!

Der Sonnenbrand hat sich etwas gesteigert und die Füße! Langsam wird es Zeit, dass wir nach Hause fahren! Morgen schreibe ich zum letzten Mal!

Nochmal sonnige Grüße aus Island!

18. Tag in Island – Hveragerdi nach Reykjavik

12:07 am

Heute haben wir nicht viel erlebt und auch keine Fotos zu präsentieren. Nachdem ich vom Wind wach geworden bin und es auf Grund der Sonne im Zelt nicht mehr ausgehalten habe, habe ich mein Buch draußen am Tisch gelesen. Daniel ist auch gegen 9h aufgestanden. Also hatte ich immerhin 2 Stunden Zeit zum Lesen.

Gegen 9.30h war ich im Schwimmbad. Daniel hat sich mit einem Experten der isländischen Schwimmbäder und Hot-Springs unterhalten, um die neuesten Infos zu erhalten. Das hat bis 12.30h gedauert und diese Zeit habe ich im Schwimmbad verbracht – auch lesend. Deshalb bin ich jetzt nach dem Sonnenbad leicht rot gefärbt. Ein Sonnenbrand im Urlaub muss ja sein. Ín der ersten Woche sind wir schön braun geworden, in der Zweiten ist die Bräune leider wieder relativ stark verblasst, kein Wunder also, dass heute ein Sonnenbrand kommen musste.

Bevor wir nach Hause fliegen, mussten wir noch einige Dinge in Pakete packen, die wir sonst als Übergewicht beim Flugzeug hätten bezahlen müssen. Da es mit dem Schiff günstiger ist, als mit dem Flugzeug, haben wir diese Variante gewählt. Unsere Mitbringsel, Bücher… kommen dann erst in ca. 2 Wochen an! Da es erst dann kommt, haben wir die versprochenen Sachen für dich Oli erstmal zu uns geschickt. Werden wir dir dann irgendwie übergeben! Toll war übrigens heraus zu finden, wie die isländischen Pakete gefaltet werden! Lustig, aber wir haben es geschafft!
Lustig sind natürlich auch die isländischen Paketpreise, über die hier lieber geschwiegen wird.

Schließlich sind wir nach Hafnafjördur aufgebrochen. Dort haben wir uns zunächst auf den Campingplatz begeben. Ich habe zwar versprochen niemandem etwas zu sagen, aber… Wir haben in einer der Zeitungen, die man hier umsonst bekommt Gutscheine für den Campingplatz hier gefunden (nicht direkt in Reykjavik). Die habe ich fröhlich vorgelegt, wobei man erstmal schauen musste, was das überhaupt ist. Die Reaktion: “Meine Tochter hat eine Anzeige aufgegeben, aber genaues weiß ich nicht, aber wenn das hier so steht…” Schließlich mussten wir nur die Hälfte für die 3 Tage hier bezahlen (3000 statt 6000 Kronen)! Aber nicht weitersagen! Die Zeitung ist sowieso vergriffen (Rvk Grapevine, aktuelle Ausgabe ;-) )

Zusätzlich haben wir auch noch mehr von der Hauptstadtregion kennen gelernt. Direkt auf dem Campingplatz. Es war ein Obdachloser hier, der wohl schon länger hier lebt. Die Polizei hat ihm sein Zelt weggenommen und er saß trotzdem noch hier. Nun hat der Zeltplatzbesitzer wieder die Polizei gerufen. Die kam auch an, nur hatte sich der Obdachlose etwas vom Campingplatz entfernt, nachdem er mit dem Besitzer gesprochen hat. Da wir ins Kino gehen wollten, haben wir nicht mitbekommen, ob sie ihn mitgenommen haben. Sie sind mit dem Polizeiauto jedenfalls auf den Campingplatz gefahren, als wir weggefahren sind.

Kino war toll! Wir wollten uns (Oh)Shrek 3 anschauen. Leider, so teilte man uns mit, waren wir im falschen Kino. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum überall Harry Potter – Plakate hingen und in allen Zeitungen Werbung zu sehen war. Daniel meinte, es ginge bestimmt um das Computerspiel, denn ich hatte noch nicht erfahren, dass es einen neuen Film gibt. Doch es gibt ihn!!! Wir haben heute Teil 5 gesehen. Daniel hat sich dazu überreden lassen. Wir gehen dann morgen in Shrek! Sie haben natürlich wieder viel ausgelassen und einiges geändert, aber alles in allem war der Film toll. Besonders Luna! Die Schauspielerin ist wirklich klasse!

Wir hatten Glück, unser Zelt schon vor dem Kino aufgebaut zu haben (ich wusste gar nicht, dass der Zeltplatz dort ist :-) , also das “vor” ist zeitlich zu sehen, nur als kleiner Hinweis), denn jetzt ist hier (auf dem Zeltplatz)alles voll. Nur knapp haben wir noch einen Parkplatz vor dem Zelt bekommen.

Heute hoffe ich, dass die Namenstagskarten angekommen sind! Trotzdem noch einmal herzlichen Glückwunsch an euch beide!

Stefan (Haines) kannst du Alex die Adresse vom Blog geben? Ich glaube, ich habe sie nicht auf die Postkarte geschrieben!

Also viele liebe Grüße aus dem wieder sonnigen und heißen Island (max 22°C)!

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17. Tag: Geysir – Thingvellir – Selfoss – Krysuvik – Hveragerdi

July 12, 2007 9:46 pm

Gastautor: Daniel!!!

Heute wird mir die Ehre zu Teil, euch allen, die ihr hier anwesend seid, meine Meinung dieses Tages kund zu tun. Ich werde die äußerste Mühe aufwenden, um dieser Ehre zur Ehr reichen zu können.

Möge es also beginnen: früh morgens auf dem Zeltplatz, die Klotüren fangen an zu klappern, die ersten Busse liefern ihre holländische Fracht an die auswerfende Quelle aus (warum eigentlich nicht ein?), die Deutschen aus dem Dachzeltbus kochen ihre Eier in der heißen Quelle (bitte wörtlich nehmen), und die zwei Deutschen in dem kleinen Zelt neben dem Klohäuschen (finde mal einen ebenen Platz) räkeln sich langsam in der Morgensonne, die vom strahlendblauen Himmelszelt glüht (man beachte den Sand der 8ten Stunde).

DSCF0542Dann gesellten nach Zeltabbau die beiden einsamen Deutschen sich zu den Käsespezialisten an die Quelle, um auch von dort die obligatorischen Fujifilm-gesponserten Lichtbilder zu erhaschen. Durch eine unaufmerksame Sekunde des schwachen Geschlechtes (die für ausgiebige Erhebungsbetrachtungen genutzt wird oder zur Reduzierung dieser Erhebungen), steht vor dem Abzulichtenden ein Holzschuh und die Quelle hat sich schon wieder beruhigt, lediglich der Sprühnebel verkündet von der holden Quelle.

Die anderen Versuche waren auch nicht besser, weswegen die Kutschfahrt zum Laugavatn fortgesetzt wurde, wo der obligatorische Brennmittelvorrat ergänzt wurde (nur 3l in 3 Wochen!).

Auf der Weiterfahrt Richtung Thingvellir konnte die Holde dann einen weiteren Schatz der Wikinger heben, noch bevor der Holde den Schatz erblickt hatte.

DSCF0547In Thingvellir gab es einen weiteren Wikingerschatz zu heben, der natürlich auf unbequeme Weise aufgrund der Hinweise einer gewissen Koordinatenträgerin (“Die Luftlinie ist immer der beste Weg!”) durch den Wikinger gehoben wurde.

An der Pilgerstätte der Zeltliebhaber haben wir die wohlverdiente Rast eingelegt.

Auf dem Weg weiter wurden wir Teil von weiteren Lichtbildaufnahmen, deren Sinn uns leider verschlossen blieb.

DSCF0556Durch einen Stop an der Tränke für die Kutsche nur kurz an der Weiterfahrt gehindert, ging es mit neuem Schwung (auch für die Holde nach dem Ausgiebigen horchen am Sitz) am Kerker vorbei in Richtung einer kleinen religiösen Versammlungsstätte, in deren zweiter Ebene sich ein weiterer Wikingerschatz verborgen halten sollte. In der Tat tat sich die Wikingerin beim Heben hervor.

Die nachfolgend geplante ausgiebige Besichtigung einer mit Steinen eingefassten heißen Quelle knapp über der Wasseroberfläche konnte leider nicht stattfinden, da die Wasseroberfläche leider schon durch fremde, grüne Lebewesen belegt und damit nicht mehr sichtbar war.

In der Nähe der Flächen, die für Isländer gerne mit ihren Brettern unsicher gemacht werden, fand der Wikinger den nächsten Schatz, die Holde war einfach zu langsam! Hähähä.

Im Kaufladen, der uns Steine andrehen wollte, die man in der Steinwüste Island natürlich auch so finden kann, haben wir den nächsten Kaufladen aufgesucht, der mit seinem Namen etwas Extra verspricht – wir haben aber nichts Extra bekommen…

Der Besuch der örtlichen Quelle wurde auf morgen verschoben, da die Wikingerin heute den Ofen bedient…

Morgen geht es dann in die Hauptstadt des Grauens, sage und schreibe 180000 Wikinger leben dort!

Und nun: auf ihn mit Gebrüll!

Wenn ihr irgendetwas nicht verstanden habt, kann ich es gerne übersetzen, wenn ich wieder zurück bin. Der Wikinger schwelgt gerade in Gedanken der Poesie und man sollte doch solcher Kunst keine Steine in den Weg legen. Also lassen wir Daniel morgen besser nicht mehr schreiben, sondern kochen und Zelt aufbauen. Wir hatten bloß heute getauscht.

Viele liebe Grüße aus dem sonnigen Island!

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16. Tag: Seljalandsfoss – Gullfoss – Haukadalur – Geysir

July 11, 2007 9:42 pm

Heute wurden wir von Handwerkern geweckt, die an einem Aufenthaltshaus für den Campingplatz arbeiteten. Es handelte sich um einen Tacker, der irgendetwas am Dach festtackern musste (Druckluft-Nagler hört sich vieeel schöner an!).

DSCF0448Gleich nebenan gab es, wie gestern schon erwähnt, einen Wasserfall, der diese Nacht auch immer schön gerauscht hat. Den haben wir uns angeschaut und gleichzeitig noch einen Cache gefunden (Daniel). Dabei hat uns eine andere Touristin sehr interessiert beobachtet. Ich habe versucht sie abzulenken, in dem ich Fotos vom Wasserfall gemacht habe. Trotzdem hat sie sich direkt zum Stein begeben, wo er versteckt war, als wir gegangen waren (sie hat nichts gefunden, der Bus rief). Wir haben uns dann den Wasserfall von hinten angeschaut, da man bei diesem eben dahinter her laufen kann.

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Weiter ging es entlang der Straße 26. Wir wollten am Ende einen Wasserfall anschauen. Ich habe während der Fahrt in den Reiseführern nachgeschlagen, wie man am besten dort hinkommt und wir haben festgestellt, besser nicht hin zu fahren. Leider wurde dort ein Kraftwerk gebaut, weshalb der Wasserfall versiegt ist. Also haben wir uns einem anderen zugewandt, der gleich in der Nähe lag. Dort (Hjálparfoss)gab es dann auch eine Mittagspause. Es war schön ruhig. Er war nicht so von Touristen überlaufen. (Bild: Mittagspause noch dick eingepackt und mit warmer Mütze!)

DSCF0495Anschließend wollten wir wieder schwimmen und haben einen Hot-Pot aufgesucht. Kurz nachdem wir ins Wasser geklettert waren, kam allerdings ein Auto angefahren. Ein Mann hat uns in sehr schlechtem Englisch versucht klar zu machen, dass es sich wohl um einen privaten Hot-Pot handelt und wir wieder gehen müssten. Er meinte dann aber doch, wir dürften nur kurz drinbleiben. Wir sind dann auch relativ schnell wieder gegangen, weil man sich in den Becken nicht wirklich bewegen konnten und der Hot-Pot sehr warm war.

DSCF0522In der Nähe des Geysirs wollten wir dann nach einem anderen schauen. In dem konnte man nun wirklich nicht baden, höchstens die Füße reinstecken. Von da aus sind wir einen anderen Cache suchen gegangen (Ich habe ihn gefunden) und haben dabei noch eine heiße Quelle gefunden. Die war allerdings so heiß, dass man wirklich nicht hätte rein gehen können. Wir haben uns nicht mal getraut, die Hände rein zu halten, wir haben sie nur über die Oberfläche gehalten.

(Nicht zu vergessen der obligatorische Besuch beim Gullfoss, dessen rechte Seite, das Wasser fließt immer noch)

Anschließend waren wir beim Geysir (Bilder gibt es morgen, weil wir heute keine gemacht haben!), wo wir auch unser Zelt aufgebaut haben. Hier sitzen wir jetzt bei 17° und Sonne. Neben uns ein Haufen Touristen in einem Bus, der aus einem LKW gebaut wurde und bei dem man oben das Dach aufklappen und als Schlafmöglichkeit nutzen kann. Da hätte ich ja auch schon keine Lust zu: Mit 20 anderen Touris im Rucksack oben im Bus schlafen. Es ist ein deutsches Reiseunternehmen, sogar die Kisten sind auf Deutsch beschriftet (Geschirr – Tassen).

So nun wieder viele Grüße aus dem sonnigen Island!

Nun noch eine Anekdote aus dem lokalen Andenkenladen:

Kundin: “Nothing fits me. Icelandic women mustn’t have big boobs.”
Verkäuferin: “Good that I’m not Icelandic” und zeigt auf ihre eigenen (naja:-))…

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15. Tag: Svinafell – Vik – Dyrholaey – Seljalandslaug – Seljalandsfoss

July 10, 2007 10:25 pm

DSCF0295Heute morgen haben wir uns noch einmal dem Gletscher gewidmet. Wir sind bis zu einer Gletscherzunge gefahren und haben dort zugeschaut, weil ein paar Leute hinaufgeklettert sind. Sie hatten bestimmt Steigeisen unter ihren Schuhen an, denn sie konnten ohne Schwierigkeiten raufsteigen.

DSCF0352Anschließend haben wir neben drei Caches, von denen ich sogar zwei gefunden habe, wieder Jagd auf Papageientaucher gemacht. Insgesamt haben wir 5 gesehen, leider nur immer zu weit weg! Allerdings hatten wir einen ganz nah bei uns. Als ich mich näher zu ihm gesetzt hatte, um bessere Fotos machen zu können, ist er zum Fischen geflogen. Wir haben nicht gewartet bis er wiederkam, da mittlerweile so viele Touris da waren, dass er sich wahrscheinlich nicht getraut hätte. Dafür ist eine Möwe, die ständig Achten geflogen ist, ganz nah über unseren Köpfen vorbei gestreift. Sie ist manchmal zum Felsen geflogen, in dem die Nester gebaut waren und ist jedesmal in ein anderes Nest geflogen. Das war schon merkwürdig. Dann kamen wieder neue Achten… (Suchbild: Wo ist der Papageientaucher? – Beim letzten Mal waren wir näher dran, auch wenn es weniger waren (2)!)

DSCF0322Bei einem Cache hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf den Strand. Dort mussten wir eine sehr schlechte Piste hochfahren. Daniel musste mit mir tauschen, mir ist schon vom Beifahren schlecht geworden.

An einem Felsen, wo es auch Papageientaucher geben sollte, wo allerdings keine zu sehen waren, gab es ein Fotoshooting. Ein Model hatte einen furchtbar häßlichen grauen Strickpulli an und musste sich in die Felsen hocken, um zu posieren. Den Pulli und auch die Strickanleitung hätte ich nicht gekauft!

DSCF0314Eine kleine mit Gras bewachsene Kirche gab es noch zu sehen, die man sehr oft bei Bildern aus Island findet, wie ich meine.

DSCF0376Wir haben noch kurz einen sehr hohen Wasserfall besichtigt: den Skogarfoss. Allerdings haben uns andere mittlerweile so gut gefallen, dass wir von dieser Touristenattraktion gar nicht so begeistert waren.

DSCF0425Um den Tag abzuschließen gab es noch Schwimmen in einem alten verlassenen Schwimmbad. Es wurde vor langer Zeit vom Jungesellenverein gebaut und war sehr schön. Es war Jahre lang das längste Schwimmbad in Island (25m). Es wurde irgendwann aufgegeben und ein neues Schwimmbad errichtet. Das ist allerdings auch schon außer Betrieb und abgeschlossen. Deshalb pilgern alle wieder zum alten Schwimmbad. Es ist direkt an den Felsen gebaut. Von oben kommt ein Mini-Wasserfall mit heißem Wasser direkt in das Becken. Es liegt an einem Fluß ganz abgelegen in einem Tal, aber es ist immer was los. Der Geheimtipp ist wohl bekannt! Ich muss sagen, dass die Jungesellen hier ihr Geld mal richtig gut angelegt habe – im Gegensatz zu den heutigen Vereinen!

Jetzt sind wir auf dem Campingplatz direkt neben ca. 5 kleineren und größeren Wasserfällen angekommen. Das wird diese Nacht spaßig laut werden!

DSCF0380Viele Grüße aus einem immer noch wolkigen, aber trockenen und manchmal sogar sonnigen Island.

Seht ihr die Wolken oben über den Bergen?

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14. Tag: Stödvardfjördur – Höfn – Svinafell

July 9, 2007 10:56 pm

Gestern Abend sind noch ein paar Österreicher auf unserem Campingplatz gelandet. Daniel hat sich noch ein wenig mit ihnen unterhalten, während ich mich wegen Kälte im Zelt verkrochen habe. Die haben heute morgen sogar noch geschlafen, als wir losgefahren sind. Heute hatte ich zum Glück keinen Kameltreiber(och wie schade!)!

Zuerst sind wir bis nach Höfn gefahren und haben uns 10 Minuten vor die Web-Kamera gestellt. Mal sehen, ob sie Fotos von uns gemacht hat. Plötzlich kam ein kleiner LKW an und Daniel meinte, der würde sich davorstellen, weil er immer dort steht. Jetzt weiß Daniel auch warum er da steht, denn dieser Mann mit dem LKW hat einen Schlüssel zu dem Haus (Hafenmeister) mit der Web-Cam und geht vermutlich immer dort rein.

DSCF0195Ein Stück weiter am Hafen von Höfn haben wir unsere Mittagspause gemacht und konnten dabei wieder lustlose Jugendliche bei ihren Ferienjobs beobachten. Sie mussten mit einem Besen, aus dem auch Wasser herauskam, die Fenster von einem Gästehaus putzen. Sie haben sich zu dritt abgewechselt und dabei nicht wirklich ordentlich gearbeitet. Die oberen Ecken haben sie meistens ausgelassen. Aber da guckt vermutlich auch keiner nach. Kurz danach kam der nächste Trupp: ca. 6 Jungs mit Schaufeln in der Hand. Es scheint den Kids hier allerdings viel Spaß zu machen mit Freunden gemeinsam irgendeinen Ferienjob zu machen. Könnte ich mir auch ganz lustig vorstellen.

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Anschließend waren wir an dem Ort, an dem der vorletzte James Bond gedreht wurde, nämlich an einer Gletscherlagune. Dort schwammen schöne viele Eisbrocken rum, die auch teilweise bis ins Meer gelangen (auf dem im Meer am Strand liegt Daniel!).

Wir wollten uns dann dem Gletscher ein wenig nähern. Als ich jedoch gesehen habe, dass es sehr viel weiter weg ist als auf der Karte und das bedeutete, über einen Haufen Steine zu klettern, habe ich gerne darauf verzichtet. Morgen werden wir uns dann vielleicht eine Gletscherzuge genauer anschauen können. So sieht es jedenfalls auf der Karte aus…

Auf dem Weg haben wir diese Kirche gesehen:

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Direkt neben dem Campingplatz liegt ein …. na was hatten wir heute noch nicht und sowieso schon lange nicht mehr? … Richtig! Ein Schwimmbad mit Hot-Pot. Das war sehr schön bis sich dem Campingplatz 3 Busse voller Touristen näherte. Die stürmten innerhalb kürzester Zeit das Schwimmbad und wir haben uns schnell verdrückt. So groß war es schließlich nicht.

Bis es mir gerade zu kalt wurde, haben wir draußen gesessen und gegrillt. Jetzt wird es aber wirklich Zeit ins kuschelige und warme Zelt zu kommen. Der Schlafsack ruft! Mit schöner, warmer, neuer Mütze – schließlich will ich mit feuchten Haaren doch nicht krank werden!

Liebe Margret, wir wünschen dir alles Gute zu deinem Geburtstag! Schön, dass du jetzt auch unser Blog anschauen kannst!

Viele Grüße aus dem kalten, wolkigen Island!

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13. Tag: Hallormsstadur – Stödvarfjördur via Karanjukar-Staudamm und Egilsstadir

July 8, 2007 9:28 pm

Heute darf ich einmal das Wort “Kameltreiber” verwenden. Auch nach 10 Stunden Schlaf war ich wahrscheinlich vom langen Schlafen so müde. Jedenfalls hat Daniel schon angefangen seine Matte einzurollen bevor ich überhaupt aus dem Schlafsack gekommen bin.

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Anschließend ging es über eine asphaltierte F-Straße ins Hochland. Dort haben wir uns den Damm angeschaut, der einen Gletscherfluss fast zum vertrocknen gebracht hat. Wir haben uns auch das Haus angeschaut, wo das Wasser zur Stromgewinnung hingeleitet wird. Zum Schwimmbad im Hochland sind wir nicht gefahren. Wir waren uns nicht sicher, wie weit wir die Strasse befahren konnten und Simone und Jan waren noch nicht dort gewesen, also konnten sie uns auch nicht weiterhelfen. Da haben wir es lieber gelassen. Schön war, dass als wir die Wolken durchquert hatten ins Hochland, die Sonne rauskam und wir ganze 16° hatten.

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Nach der Mittagspause sind wir wieder gewandert. Ganz weit den Berg hoch und zum Glück nicht so viele Steine! Dort haben wir uns einen Wasserfall angeschaut. Runter ging es viel leichter und ich konnte die Leute anlächeln, die mir begegnet sind und den Weg noch vor sich hatten.

Auf dem Weg gesehen:

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In Egilsstadir habe ich in der Touri-Info nachgefragt, ob es irgendwo englische Bücher zu kaufen gibt. Die junge Frau hat gelacht und mir gesagt, das ich da wohl am falschen Ort wäre. Da müsste man nach Akureyri oder nach Höfn. In Höfn kommen wir ja bald vorbei! Wir hatten allerdings Glück und haben im Supermarkt eine kleine Auswahl gefunden. Mal sehen, was das für Bücher sind!

KIF 4764Weiter ging es durch einen 6 km langen Tunnel. Allerdings war er 2-spurig und das fand Daniel schon langweilig. Die einspurigen Tunnel, durch die wir schon gefahren sind, waren auch viel lustiger. Sie sind an den Wänden nicht so schön rund wie in Deutschland (auch der 2-spurige). Man sieht die Felsen, wie sie eben abgebrochen wurden. Ich habe gesagt, es sieht aus wie in der Silbermine im Phantasialand, so zum Vergleich. Fotos konnte man drinnen nicht so gut machen. Es sind Lampen an der Decke und mit und ohne Blitz nützt es nichts.

Jetzt sind wir in Stödvarfjördur. Hier gibt es einen richtig süßen kostenlosen Campingplatz, der mit Blumen dekoriert ist. Die Stiefmütterchen und Hornveilchen halten in diesem Klima wirklich lange! Wir hätten auch mit dem Schlafsack in der alten Kirche übernachten können, wie wir im Reiseführer erfahren haben, aber hier ist es auch sehr schön. Wer weiß wie viele Leute schon in der Kirche sind und es ist nur für 10 Personen Platz!

Viel Grüße aus einem wolkigen Island!

Hähähä! Btw. Gruss vom Kameltreiber ans frühere Kamel ;-)

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12. Tag in Island

July 7, 2007 10:28 pm

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Heute sind wir sehr früh aufgewacht, vielleicht lag es daran, dass wir gestern den ganzen Nachmittag im Zelt verbracht haben. Daher sind wir heute früher aufgebrochen. Das Zelt hat zum Trocknen noch eine Weile dagestanden und wir haben eine Wanderung unternommen. Der Hinweg ging ja auch noch. Aber der Rückweg war furchtbar. Es ging über so viele Steine hinweg und ich kriege von Steinen manchmal noch leichte Panik-Attacken, weshalb Daniel mich oft festhalten muss und mich manchmal auch auslacht. Das ist sehr gemein von ihm! Ich lache ihn ja auch nicht aus,weil er meint immer noch höher auf einen Berg klettern zu müssen, obwohl er abgesperrt ist (war er nicht, nur eine bestimmte Stelle des Weges!). Ich kann da nur immer den Kopf schütteln. Auf so einen Berg würde mich ja keiner draufkriegen. DSCF0085

Nach dem Zeltabbauen hatten wir erst mal Frühstückspause. Es war schließlich schon 12h und wir sehr nass geschwitzt. Der letzte Weg war eben sehr anstrengend: hoch – runter – Steine – runter – Steine – hoch ….. so ging es immer weiter, bis wir einige der Deutschen von unserem Campingplatz trafen und dann war es geschafft!

Nach langem, langem Fahren waren wir nach langer Zeit mal wieder Schwimmen, gestern haben wir uns das einfach mal gespart. Da war es sowieso so nass. Heute waren aber so viele Eltern mit Kindern im Becken, so dass man einfach keinen Platz zum Schwimmen hatte. Daher waren wir nicht allzu lange da. Ein merkwürdiger Vater kam mit seinem Kind an und schmiss es mit Schwimmweste und Schwimmflügeln bestückt einfach ins Wasser rein und kletterte dann hinterher. Er hat das noch öfter wiederholt und das Kind immer wieder hoch geworfen. Dem hat es Spaß gemacht. Es hat sich nachher immer an den Rand des Beckens stellen lassen und ist selbst reingesprungen. Das war sehr interessant.

KIF 4733Nun wollten wir zum Campingplatz und mussten dabei über einen 650m hohen Pass fahren. Da es sehr wolkig war und die Wolken sehr tief hingen, mussen wir in die Wolken hineinfahren. Vielleicht war das ganz gut, so habe ich die Abgründe neben der Straße nicht sehen können! Als wir oben ankamen, schien die Sonne durch die Wolken hindurch. Leider haben wir es nicht bis über die Wolken geschafft.

Auf dem Weg:

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Wir sind weitergefahren bis nach Egilsstadir, wo Daniel versucht hat ein WLAN-HotSpot zu finden und ich auf einem Parkplatz hin und her fahren musste. Leider hatte ich Hunger und war etwas genervt mit 6 km/h über einen Parkplatz zu fahren und wieder ein Stück zurück…. Wir haben unsere Mails abgerufen, aber mehr machen konnten wir nicht.

DSCF0129Anschließend haben wir versucht einen Campingplatz zu finden. Wir hatten uns einen schönen Platz ausgesucht und Daniel hat angefangen auszupacken, während ich zur Toilette musste, als ich feststellte, dass die Toilettentüren abgeschlossen waren. Da wir auch keine Rezeption gefunden haben, sind wir einfach zum nächsten Platz gefahren. Hier ist allerdings auch ziemlich viel los. Die haben den anderen Platz wahrscheinlich alle nicht verstanden und sind hierher gefahren. Jetzt kocht Daniel. Das Zelt steht. Es ist jetzt schließlich auch schon halb 11 und ich habe so langsam Hunger! Gerade fährt ein Schiff vorbei (Lagarfljótsmurmurinn auf der Suche nach Nessie, so halbwegs zumindest…)!

Noch zur Erklärung: Die Fotos von gestern zeigen meine neue Mütze (mit komischem Gesicht) und unser Auto (ganz vorn im Bild, nur vorne ein wenig abgeschnitten) auf einem Parkplatz und vor der Kirche von Husavik.

Viele Grüße aus dem wolkigen und ein wenig kalten Island (9°)!

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